Reductio ad absurdum: Es gibt keine Postmoderne und dennoch werden wir sie schreiben
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PostPoetry veröffentlicht politische und sozialkritische Texte und Bilder der Gegenwart.
Anders als der Namen vorgibt, sind im PP Mag nicht nur Poesie, sondern gerade prosaische oder experimentelle Erzählformen zu Hause. Epische Dichtung, Tagebuchausschnitte, Kommentare, Essays, Gedankenspielereien und absurde Textstücke. (Bitte beachtet die Regeln zum Einreichen von Texten (-> unter Beiträge), bevor ihr uns Texte u./o. Bilder schickt.)
PostPoetry setzt thematisch keine Grenzen. Wir werden die Texte und Bildbeiträge sammeln und in einer angemessenen und ästhetischen Form zunächst auf der Homepage und im Anschluss für die Printausgabe zusammenstellen. Der Internetauftritt hier dient der Orientierung und Sammlung der Text- und Bildbeiträge: Daher stellen die Texte und Bilder der Website nur einen Ausschnitt von des Konzeptes und des Mags selbst dar, der euch einen Einblick gibt, welche Art von Texten (& Bilder) wir publizieren.
PostPoetry erscheint zweisprachig. (Englisch und Deutsch) Wie die Website schon andeutet, ist es euch daher freigestellt, ob ihr eure Beiträge in Deutsch oder Englisch einreicht.
Die Inhalte der englischen und der deutschen Website stimmen nicht (!!!) überein - da die Website als Ort der Sammlung, Anlaufstelle und Orientierung dient, soll ein Angleichen der Seiten jedoch auch gar nicht erfolgen. Wer Englisch kann, ist daher herzlich eingeladen, sich auch die Beiträge auf der englischen Seite einmal durchzulesen. (PP Mag Engl.)
Wir werden auch in Zukunft kein konkretes, politisches Ereignis ins Zentrum der Ausgabe stellen, um den Themenzirkel nicht einzuengen und euch die Chance zu geben, das loszuwerden, was euch beschäftigt, um somit auf Impulse und das aktuelle Zeitgeschehen reagieren zu können.
"Texts can be like old scars, callous, like blood and dirt. Or they can be melancholy, quirk, anomaly, ironically or enlighten. They champion social justice and human rights, war and psychological violence, provoking or gentle thoughts. And if they don´t entertain, they should at least make you starting to laugh or cry. Or both."
Kommerzielle Überlegungen spielen beim PP Mag keine Rolle. Wir drucken keine Werbung. Wir sind finanziell und politisch unabhängig. Die Unkosten decken sich mit den Einnahmen. An PostPoetry verdient niemand etwas, außer die Literatur. Es geht darum, politischer- und sozialkritischer Poesie und Prosa eine Plattform zu geben - Ähnliches gilt für die Bildbeiträge.
PostPoetry genießt die Freiheit, zu dilettieren, spekulieren und kritisieren.
PostPoetry ist die moderne und gegenwärtige Fortsetzung der Poesie und Prosa der vergangenen Jahrhunderte. Das `post´ bezieht sich nicht auf eine explizite Abgrenzung zu dem Vorausgegangenen (im Gegensatz zum Konzept der so genannten Postmoderne), sondern auf die Betonung einer Nachform/Folgeform für die Fortsetzung der klassischen Macharten.
PP verfolgt ein interkulturelles Konzept*, in dem die soziale und politische Gegenwart verschiedenster Kulturen nebeneinander reflektiert und ästhetisch abstrahiert werden können. Die kognitive Dimension einer interkulturellen Kompetenz steht dabei im Zentrum: Wichtig ist uns vor allem das Aufzeigen unterschiedlicher Kulturphänomene im Bezug auf Wahrnehmung, Denken und Einstellungen sowie Verhaltens- und Handlungsweisen. Der Schwerpunkt liegt hier auf deren Darstellung und Ausdruck in Form niedergeschriebener Worte.*
*im Sinne einer interkulturellen Kompetenz, definiert nach: Alexander Thomas, 2001, § 39.
* wobei das Ausdrucksfeld PPs natürlich durch die Bilingualität massiv eingeschränkt ist